Aktuelles aus den Frank Wagner Pflegedomizilen
Ein Tag. Eine Entscheidung. Ein neuer Lieblingsjob.
Eigentlich wollte Josefin nur ihre damalige Mitbewohnerin zur Arbeit begleiten. Einfach mal schauen, wie der Alltag in einem Pflegeheim aussieht. Doch aus einem spontanen Besuch im Haus Fröhlich wurde etwas, womit sie selbst nie gerechnet hätte. Denn noch am selben Tag fragte sie: „Kann ich hier anfangen?“
Josi ist gelernte Restaurantfachfrau. Während der Corona-Pandemie suchte sie nach einer neuen Perspektive – und fand sie dort, wo sie sie nie vermutet hätte. Heute macht sie ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Pflegeassistentin und ist überzeugt: Sie hat den Beruf gefunden, der wie für sie gemacht ist.
Was sie an ihrer Arbeit besonders liebt? Die kleinen Momente, die für andere oft ganz groß sind. Gemeinsam mit den Bewohner:innen sucht sie Lieblingsoutfits aus, legt Schmuck an, trägt Parfum auf oder zaubert eine neue Frisur. Denn für Josi beginnt Wohlbefinden nicht erst bei der Pflege – sondern schon mit dem Blick in den Spiegel. „Jeder soll sich schön fühlen. Wenn unsere Bewohnerinnen und Bewohner strahlen und sich selbst wiedererkennen, dann habe ich meinen Job gut gemacht.“
Auch zuhause wartet ein kleines Herzensprojekt auf sie: ihre dreijährige Tochter. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Herzlichkeit, Fürsorge und Lebensfreude, die Josi in ihren Beruf mitbringt.
Manchmal braucht es eben nur einen einzigen Tag, um zu merken, dass man angekommen ist.
Aktuelles aus den Frank Wagner Pflegedomizilen
Azubis übernehmen das Ruder
Was passiert eigentlich, wenn Auszubildende für einen Tag die Verantwortung auf einem Wohnbereich übernehmen? Genau das haben unsere Nachwuchskräfte Ende Mai im Wohnbereich 1, Haus 2, ausprobiert.
An zwei Tagen hieß es für unsere Auszubildenden: planen, organisieren, abstimmen und Entscheidungen treffen. Im Früh- und Spätdienst übernahmen sie die Gestaltung des Dienstablaufs und konnten ganz praktisch erleben, wie viel mehr zum Pflegeberuf gehört als die direkte Versorgung der Bewohner.
Denn gute Pflege lebt nicht nur von Fachwissen. Sie lebt von Teamarbeit, Kommunikation, Organisation und der Fähigkeit, auch in unerwarteten Situationen den Überblick zu behalten. Genau diese Erfahrungen standen im Mittelpunkt des Projekts.
Natürlich waren die Auszubildenden dabei nicht auf sich allein gestellt. Erfahrene Fachkräfte sowie unsere Praxisanleiter standen unterstützend zur Seite. Die Verantwortung für die Organisation und Aufgabenverteilung lag jedoch bewusst bei den Auszubildenden selbst.
Mit viel Engagement, Kreativität und Teamgeist meisterten sie diese besondere Herausforderung. Sie planten Abläufe, koordinierten Aufgaben und bewiesen, dass sie bereits heute wichtige Kompetenzen für ihren zukünftigen Berufsalltag mitbringen.
Für uns ist dieses Projekt mehr als eine spannende Übung. Es ist eine Gelegenheit, Vertrauen zu schenken, Selbstständigkeit zu fördern und die persönliche Entwicklung unserer Auszubildenden zu unterstützen. Wer Verantwortung übernehmen darf, wächst an seinen Aufgaben – und genau das konnten wir an diesen Tagen eindrucksvoll beobachten.
Ein großes Dankeschön an alle Auszubildenden, die mitgemacht haben. Wir sind stolz auf euren Einsatz und freuen uns darauf, euch auf eurem Weg in die Pflege weiterhin zu begleiten.
Aktuelles aus den Frank Wagner Pflegedomizilen
Von der Quereinsteigerin zur Pflegefachkraft mit Leitungsfunktion
Katy ist heute stellvertretende Wohnbereichsleitung im Fahrenkroen, kommt aber ursprünglich von der schönen Insel Rügen. Hier hat sie damals eine Ausbildung im Hotel gemacht – aber Katy wollte mehr und so führte ihr Weg sie 2009 nach Hamburg.
Katy ist verheiratet, hat zwei wundervolle Kinder und lebt mit ihrem Mann in Hamburg. Über ihren Mann, der ebenfalls in der Pflege arbeitet und zwar bei pflege-in.hamburg, dem ambulanten Pflegedienst der Frank Wagner Pflegedomizile, kam sie zum benachbarten Pflegedomizil, dem Fahrenkroen. Hier hat sie hospitiert und die Pflege kennen und lieben gelernt. Was folgte, war eine Ausbildung zur Altenpflegerin – diese hat sie mit Bravour gemeistert. Seither geht sie nicht mehr nur privat Seite an Seite mit ihrem Mann Daniel, sondern auch beruflich sind die beiden nun gemeinsam stark.
Die Entscheidung, in die Pflege zu gehen, fiel ihr nicht schwer. Denn immerhin bietet die Arbeit in der Pflege auch eine ausgezeichnete Zukunftsperspektive. Was ihr an ihrer Arbeit besonders gefällt? Sie hat jeden Tag mit Menschen zu tun, für die sie Gutes tun kann. Das Vertrauen der älteren Menschen und auch, dass sie ein Teil deren Zuhause ist, ist für sie ein großartiges Gefühl. Und natürlich ist sie den ganzen Tag in Bewegung und hat jeden Tag das Gefühl, richtig etwas geschafft zu haben.
Ihr Tipp an alle, die auch schon mal überlegt haben in die Pflege zu kommen: „Die Aussage, Das kann ich nicht – die stimmt nicht! Vorurteile ablegen und einfach mal ausprobieren. Wer mal reinschauen will, kann hospitieren und so die Pflege und die Prozesse kennenlernen. Man darf keine Angst haben. Die Arbeit in der Pflege gibt einem so viel zurück.“
Und wie sieht nun ein typischer Tag von Katy aus? Das hängt natürlich davon ab, ob sie Früh- oder Spätdienst hat. Alles beginnt mit der Übergabe: Was ist passiert? Wer braucht Katy heute besonders? Als Schichtleitung trägt sie viel Verantwortung und koordiniert die Mitarbeitenden ihrer Schicht. Hat sie sich einen Überblick verschafft, geht es zum Beispiel weiter mit Hausarzt-Visiten oder dem Stellen der Medikamente. Als Schichtleitung besteht ihr Dienst aus einem Mix von Pflege am Bewohner und der Dokumentation am PC. Beides macht ihr Spaß und ist für sie die perfekte Kombi im perfekten Job
Aktuelles aus den Frank Wagner Pflegedomizilen
Vom Azubi zur Praxisanleitung
Ihr zehnjähriges Jubiläum hat Jessica Köster bereits in der Tasche – ihr Weg dahin war immer abwechslungsreich und spannend.
Wie alles begann? Mit einer Ausbildung zur Pflegefachfrau im Alsterdomizil. 2014 gings los und seitdem ist Jessica nicht mehr wegzudenken aus dem Pflegedomizil am Alsterlauf. Nach einigen Jahren als Pflegefachfrau hat sie 2020 die Weiterbildung zur Praxisanleitung begonnen und ist seither als Interne Praxisanleitung im Alsterdomizil tätig.
Warum sich Jessica für die Weiterbildung zur Praxisanleitung entschieden hat? Das sagt sie uns gerne selbst: „Ich mag den Beruf der Praxisanleitung, weil ich Fachwissen vermittle, den „Aha“ Moment erkenne und die Menschen dazu motiviere, die Pflege und den Beruf jeden Tag ein bisschen besser und einfacher zu gestalten. Außerdem ist er vielfältig und kreativ. Ich habe viele Freiheiten, mein eigenes Berufsfeld aufzubauen und weiterzuentwickeln. Für mich ist der Beruf super geeignet, weil er so abwechslungsreich ist. Die erste Halbzeit bin ich mit Anleitungen und dem Berufsbild Pfleger:in beschäftigt und habe viel mit Menschen und Optimierung zu tun. Die zweite Halbzeit sitze ich am PC, erstelle und plane die Facheinsätze, Dienstpläne, Präsentationen und kleine Fortbildungen, vermittle und wiederhole Fachwissen und halte Kontakt zu meinen Azubis.“
Abwechslungsreich ist nicht nur ihr Karriereweg, sondern auch ihr Alltag. Die Arbeit mit Menschen ist vielfältig und lässt sich nur schwer in einem Ablauf oder einer Routine zusammenfassen. Zeit für den morgendlichen Tee bleibt dennoch. Mails checken und den Tag planen – so beginnt der Tag für Jessica. Danach geht’s ab in die Anleitungen mit den Azubis. Anschließend folgen die Reflexion und ein gemeinsames Gespräch. Zwischen 11 und 12 Uhr steht eine Pause an und danach geht es am Schreibtisch weiter. Für Jessica der perfekte Mix.
Spaß bei der Arbeit? Auf jeden Fall: „Ich habe fast jeden Tag Spaß bei der Arbeit, egal ob mit Bewohner:innen oder mit den Azubis. Es bereitet mir Freude, mein Wissen an meine Mitmenschen weiterzugeben, die Erfolge und deren Wissenszuwachs zu beobachten. Ich freue mich außerdem, wenn unsere Azubis weiterhin selbstständig im Pflegealltag die richtigen Entscheidungen treffen wollen und können.“
Ihr Highlight ist der Klassiker, den sie mindestens einmal von jedem Azubi hört: „Ich kann das schon!“ Bei der Umsetzung hapert es dann aber doch öfters noch ein wenig, aber dafür ist Jessica ja da und unterstützt mit Herz und Seele.
Aktuelles aus den Frank Wagner Pflegedomizilen
Ausgezeichnet mit dem Hamburger Familiensiegel
Im Jahr 2024 wurden wir mit dem Familiensiegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung bestätigt unser Engagement für eine familienfreundliche Unternehmenskultur und unterstreicht unseren Anspruch, unseren Mitarbeitenden optimale Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu bieten.
Flexible Arbeitsmodelle, eine offene Kommunikation und individuelle Lösungen sind für uns selbstverständlich. Das Familiensiegel würdigt unseren kontinuierlichen Einsatz, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Beruf und Privatleben bestmöglich miteinander vereinbaren lassen.
Aktuelles aus den Frank Wagner Pflegedomizilen
Von der Wohnbereichsleitung zur Direktion
Immer für einen lustigen Spruch zu haben und gleichzeitig ein souveräner Ansprechpartner für sein Team – das ist Steffen Vooth, Direktion im Stadtdomizil. Seit 2022 leitet er das Pflegedomizil in der Sternschanze, das für 199 Bewohner:innen zum neuen Zuhause geworden ist.
Heute nicht mehr aus dem Stadtdomizil wegzudenken – fand diese schöne Erfolgsgeschichte seinen Anfang an einem anderen Ort: dem Parkdomizil in Bahrenfeld. Hier stieg der gebürtige Rüganer als Wohnbereichsleitung ein und wurde so zu einem wertvollen Teil der Frank Wagner Pflegedomizile.
Sieben Jahre später war es Zeit für einen Tapetenwechsel. Im Stadtdomizil nahm er die nächste Stufe auf der Karriereleiter und ergänzte das dortige Team als stellvertretende Pflegedienstleitung. Dem Stadtdomizil ist er seither treu geblieben – ein perfect Match! Nach einem Jahr als Pflegedienstleitung folgte die Übernahme der Direktion des Stadtdomizils. Seiner neuen Herausforderung widmet sich Steffen seither mit Herz und Seele.
Und was macht eine Direktion so den ganzen Tag? Der Aufgabenbereich umfasst von Qualitätssicherung über Mahnwesen bis hin zur Quartiersarbeit alles. Langweilig wird es bei der Vielfalt der Aufgaben jedenfalls nie – da gehört auch schon mal die Bauchtanzeinlage beim Sommerfest dazu. Aber auch den Bewohner-Ausflug in den Schrebergarten oder zum Hafen lässt sich Steffen nicht nehmen. Die Verbundenheit zur Basis der Pflege hat er auch heute, 15 Jahre später nicht verloren.
Was er besonders an den Frank Wagner Pflegedomizile schätzt? Für ihn ganz klar: „Ich kann meiner Kreativität freien Lauf lassen – und das nicht erst seit ich Direktion bin. Schon als Wohnbereichsleitung konnte ich Ideen einbringen: mit den Bewohner:innen spontan zum Lichterfest zu Planten un Blomen? – Klar, auf gehts!“
Für die junge Direktion mindestens genauso wichtig: Das gute Gefühl. „Ich kann ruhigen Gewissens nach Hause gehen. Auch in schwierigen Zeiten können wir noch gute Pflege leisten, dank des Zutuns der Geschäftsführung.“ Gemeinsame Werte und eine gelebte Unternehmensphilosophie sind das Erfolgsrezept für die langjährige Zusammenarbeit.