Häufig gestellte Fragen
Sie haben Fragen? Wir liefern die Antworten.
Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um unsere Leistungen, unsere Einrichtungen und den Alltag bei uns. Sollten Sie die gewünschte Information nicht finden, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne persönlich für weitere Fragen zur Verfügung.
Pflegebedarf und Pflegeheimplatz
Der erste Schritt ist ein Antrag bei der Pflegekasse, die Ihrer Krankenkasse angeschlossen ist. Nach der Antragstellung wird ein Termin zur Begutachtung vereinbart. Dabei wird geschaut, wie selbstständig die betroffene Person ihren Alltag noch bewältigen kann und in welchen Bereichen Unterstützung benötigt wird.
Viele Angehörige sind unsicher, ob bereits ein Anspruch besteht. Deshalb gilt: Lieber frühzeitig einen Antrag stellen als zu lange warten. Die Leistungen der Pflegeversicherung können erst ab dem Zeitpunkt der Antragstellung berücksichtigt werden.
Ein Pflegefall tritt oft nicht von heute auf morgen ein. Häufig sind es viele kleine Veränderungen im Alltag, die zeigen, dass Unterstützung notwendig wird. Für Angehörige ist das oft eine herausfordernde Situation, weil neben organisatorischen Fragen auch emotionale Entscheidungen getroffen werden müssen.
Wichtig ist, nicht alles allein bewältigen zu wollen. Eine Pflegeberatung kann helfen, den tatsächlichen Unterstützungsbedarf einzuschätzen, Leistungen zu erklären und passende Angebote zu finden. Wer sich frühzeitig informiert, gewinnt meist Sicherheit und kann Entscheidungen in Ruhe treffen.
In unseren Beratungsgesprächen erleben wir häufig, dass Angehörige zunächst vor allem Orientierung suchen. Oft hilft schon ein erstes Gespräch, um die nächsten Schritte klarer zu sehen.
Die Kurzzeitpflege ist eine vorübergehende Lösung. Sie wird häufig genutzt, wenn nach einem Krankenhausaufenthalt zusätzliche Unterstützung benötigt wird oder Angehörige für eine gewisse Zeit entlastet werden sollen.
Die Langzeitpflege hingegen ist auf eine dauerhafte Betreuung ausgelegt. Sie kommt infrage, wenn ein selbstständiges Leben zu Hause langfristig nicht mehr möglich ist und eine umfassende Versorgung rund um die Uhr erforderlich wird.
Die Suche nach einem Pflegeplatz beginnt meist mit einer einfachen Frage: Wo fühlt sich der Mensch wohl, um den es geht? Neben der pflegerischen Versorgung spielen auch die Atmosphäre, die Lage, das Betreuungskonzept und das persönliche Gefühl eine wichtige Rolle.
Deshalb lohnt es sich, Einrichtungen zu besichtigen und Fragen zu stellen. Wie wird der Alltag gestaltet? Gibt es besondere Angebote? Wie gehen die Mitarbeiter miteinander um? Oft entsteht schon bei einem Besuch ein Eindruck davon, ob ein Haus zu den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen passt.
Pflege ist keine starre Leistung. Bedürfnisse können sich verändern – manchmal langsam, manchmal sehr plötzlich. Deshalb wird regelmäßig geprüft, welche Unterstützung notwendig ist und wie die Betreuung angepasst werden kann.
Das Ziel ist immer, den Bewohner bestmöglich zu begleiten und gleichzeitig vorhandene Fähigkeiten so lange wie möglich zu erhalten.
Einzug und Wohnen
Ja, und das ist sogar ausdrücklich erwünscht. Der Einzug in eine Pflegeeinrichtung ist ein bedeutender Schritt, der häufig mit vielen Gefühlen verbunden ist. Vertraute Menschen können dabei helfen, Sicherheit zu geben und den Übergang zu erleichtern.
Eigene Möbel, Fotos oder persönliche Erinnerungsstücke tragen zusätzlich dazu bei, dass aus einem neuen Zimmer schneller ein vertrauter Ort wird.
Unsere Bewohner:innen wohnen in freundlich gestalteten Appartements oder Zimmern, die auf Komfort, Sicherheit und Barrierefreiheit ausgelegt sind.
Zur Grundausstattung gehören in der Regel ein barrierefreies Bad, Anschlüsse für Telefon und Fernsehen sowie eine moderne Notrufanlage. Die genaue Ausstattung kann je nach Haus und Wohnbereich variieren.
Ja – viele Bewohner:innen gestalten ihr Zimmer mit vertrauten Möbeln, Bildern oder persönlichen Erinnerungsstücken. Diese vertrauten Dinge helfen dabei, sich schneller einzuleben und eine wohnliche Atmosphäre zu schaffen.
Gemeinsam schauen wir, welche Einrichtungsmöglichkeiten im jeweiligen Appartement bestehen.
Jeder Mensch gewöhnt sich in seinem eigenen Tempo an eine neue Umgebung. Manche Bewohner:innen finden sich bereits nach wenigen Tagen gut zurecht, andere benötigen mehrere Wochen oder Monate, um anzukommen.
Wichtig ist, dass neue Bewohner:innen Zeit bekommen, Menschen kennenzulernen, Abläufe zu verstehen und Vertrauen aufzubauen. Angehörige spielen in dieser Phase oft eine wichtige Rolle und können den Übergang aktiv begleiten.
In vielen unseren Einrichtungen der Frank Wagner Pflegedomizile gibt es die Möglichkeit, als Paar zusammenzubleiben. Ob dies möglich ist, hängt von den räumlichen Gegebenheiten und den individuellen Bedürfnissen ab.
Für viele Menschen ist es ein großer Wunsch, auch im Alter den Alltag weiterhin miteinander zu teilen. Deshalb prüfen wir gemeinsam, welche Wohnform am besten zur jeweiligen Situation passt.
Der Kontakt zu Familie und Freunden ist ein wichtiger Teil des Lebens und trägt wesentlich zum Wohlbefinden bei. Deshalb sind Besuche in unseren Häusern willkommen.
Viele Angehörige gestalten den Alltag aktiv mit, unternehmen Spaziergänge, trinken gemeinsam Kaffee oder begleiten ihre Liebsten bei Veranstaltungen und Festen.
Ja. Ein Pflegefall betrifft selten nur eine Person. Oft tragen Angehörige über viele Monate oder Jahre Verantwortung und stehen dabei vor organisatorischen, finanziellen oder emotionalen Herausforderungen.
Wir verstehen Angehörige deshalb als wichtige Partner und stehen ihnen mit Informationen, Beratung und persönlichen Gesprächen zur Seite. Oft hilft schon ein offener Austausch, um mehr Orientierung und Sicherheit zu gewinnen.
Leistungen, Betreuung und Versorgung
Die Pflegekasse beteiligt sich abhängig vom Pflegegrad an den pflegebedingten Kosten. Seit einigen Jahren werden Bewohner zudem durch gestaffelte Zuschläge entlastet, die mit zunehmender Aufenthaltsdauer steigen.
Welche Leistungen im individuellen Fall übernommen werden und mit welchem Eigenanteil zu rechnen ist, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.
Unsere Bewohner:innen haben grundsätzlich freie Arztwahl. Hausärzte sowie Fachärzte besuchen die Bewohner regelmäßig in der Einrichtung und arbeiten eng mit unseren Pflegekräften zusammen.
Je nach Bedarf können außerdem Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie verordnet werden. In vielen unserer Einrichtungen finden diese Therapien direkt vor Ort statt, sodass lange Wege vermieden werden und die Behandlung unkompliziert in den Alltag integriert werden kann.
In vielen unserer Häuser gibt es einen Friseursalon oder regelmäßige Friseurangebote direkt vor Ort. So können Bewohner Termine bequem wahrnehmen, ohne das Haus verlassen zu müssen.
Über die Angebote in der jeweiligen Einrichtung informieren wir Sie gerne persönlich.
Ja – Ausflüge gehören für viele Bewohner:innen zu den besonderen Höhepunkten im Alltag. Je nach Einrichtung und Jahreszeit organisieren wir Fahrten ins Grüne, Besuche von Veranstaltungen, Ausflüge an die Elbe oder Alster, Tierparks, Cafés oder andere interessante Ziele in der Umgebung.
Dabei achten wir darauf, dass die Angebote zu den Möglichkeiten und Interessen unserer Bewohner passen und für alle Beteiligten gut umsetzbar sind.
Ein abwechslungsreicher Alltag trägt wesentlich zum Wohlbefinden bei. Deshalb bieten wir vielfältige Betreuungs- und Freizeitangebote an, die sich an den Interessen und Fähigkeiten unserer Bewohner orientieren.
Dazu gehören beispielsweise Bewegungsangebote, Gedächtnistraining, gemeinsames Kochen und Backen, kreative Gruppen, Musikangebote, Spiele, Gesprächsrunden sowie Feste und Veranstaltungen im Jahresverlauf. Die Teilnahme erfolgt selbstverständlich freiwillig.